Die aktuelle Grippewelle betrifft Kinder im Schulalter in außergewöhnlichem Ausmaß. Laut aktuellen Erhebungen leidet derzeit fast jedes sechste Schulkind an einer akuten Atemwegserkrankung. Neben klassischen Erkältungen sind vor allem Influenza-Infektionen verbreitet, die häufiger als in den Vorjahren zu Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten führen. Auch Schulen spüren die Auswirkungen deutlich durch hohe Fehlzeiten bei Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften.
Was Eltern jetzt wissen sollten: Fieber richtig einordnen
Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Infekte und unterstützt das Immunsystem bei der Erregerbekämpfung. Von Fieber spricht man ab einer rektal gemessenen Körpertemperatur über 38 °C. Maßnahmen zur Fiebersenkung sind meist erst ab 39 °C notwendig. Wichtig ist eine korrekte Messung, ausreichend Flüssigkeit sowie Ruhe. Fiebersenkende Medikamente mit Paracetamol oder Ibuprofen können nach ärztlicher Rücksprache sinnvoll eingesetzt werden.
Bewährte Hausmittel und wann ärztlicher Rat nötig ist
Viele Atemwegsinfekte lassen sich zu Hause gut begleiten. Waden- oder Topfenwickel, warme Tees, viel Flüssigkeit und Ruhe können das Wohlbefinden deutlich verbessern. Auch Zwiebelsäckchen oder Kartoffelwickel sind bewährte Hausmittel. Ein Arztbesuch ist jedoch ratsam, wenn das Fieber sehr hoch bleibt, sich der Zustand verschlechtert, Atemnot auftritt oder Säuglinge betroffen sind. Die Praxis Dr. Attal in Bochum steht Eltern in diesen Fällen kompetent zur Seite.