Kind winterfest machen: So schützen Sie Ihr Kind richtig vor Kälte

Wenn die Temperaturen sinken, stellen sich viele Eltern die Frage: Wie viel Wärme braucht mein Kind wirklich? Zwischen gut gemeintem Einpacken und sinnvoller Stärkung des Immunsystems liegt ein schmaler Grat. Die Praxis Dr. Attal Kinderarzt in Bochum informiert darüber, worauf es im Winter wirklich ankommt – damit Ihr Kind gesund durch die kalte Jahreszeit kommt.

Die richtige Temperatur im Kinderzimmer
Viele Eltern heizen das Kinderzimmer stark auf, um ihr Kind vor Erkältungen zu schützen. Tatsächlich reichen tagsüber 20 bis 22 °C völlig aus. Nachts darf es sogar kühler sein: 14 bis 16 °C gelten als optimal.
Frische, leicht kühle Luft unterstützt besonders bei einem Infekt das Abschwellen der Schleimhäute und erleichtert das Atmen. Wichtig zu wissen: Erkältungen entstehen durch Viren – nicht durch kurzfristiges Frieren. Dass Infekte im Winter häufiger auftreten, hängt vor allem damit zusammen, dass sich Menschen vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten.
Ist das Schlafen bei geöffnetem Fenster nicht möglich, empfiehlt es sich, vor dem Zubettgehen gründlich zu lüften und die Heizung nachts herunterzudrehen.

Kinder nicht zu warm einpacken
Auch bei der Kleidung gilt: Zu warm ist eher nachteilig. Kinder bewegen sich viel und erzeugen dadurch eigene Wärme. Werden sie zu stark eingepackt, schwitzen sie schnell – das kann unangenehm sein und das Wohlbefinden beeinträchtigen.
Hinzu kommt: Viele Kinder nehmen Kälte im Spiel zunächst kaum wahr. Ihre Aufmerksamkeit ist ganz auf das Geschehen gerichtet. Erst wenn die Aktivität nachlässt, spüren sie die Temperatur bewusster. Daher ist es sinnvoll, Jacke und Mütze bereitzuhalten, aber nicht dauerhaft auf das Anziehen zu bestehen.
Achten Sie beim Kauf auf leichte, atmungsaktive Materialien mit ausreichend Bewegungsfreiheit. Moderne Funktionsfasern oder Ski-Unterwäsche mit einem bequemen Oberteil sind oft praktischer als schwere, dicke Kleidungsschichten.

Gesicht und Haut optimal vor Kälte schützen
Der wichtigste Schutz gegen Kälte ist die Haut. Bei niedrigen Temperaturen wird sie schlechter durchblutet und produziert weniger Fett. Gleichzeitig trocknet Heizungsluft zusätzlich aus.
Schützen Sie Gesicht und Lippen Ihres Kindes vor dem Aufenthalt im Freien mit einer reichhaltigen Fettcreme. Geeignet sind Produkte mit Panthenol, Paraffin, Wollwachs oder natürlichen Ölen. Reiben Sie die Creme zunächst in Ihren Händen an, bevor Sie sie auftragen – so lässt sie sich gleichmäßiger verteilen.
Wichtig: Feuchtigkeitscremes mit hohem Wasseranteil sind im Winter ungeeignet, da sie auf der Haut gefrieren und Schäden verursachen können.
Ein gesundes Maß an frischer Winterluft stärkt Kinder nachhaltig. Entscheidend ist, dass sie sich wohlfühlen, ausreichend bewegen und lernen, auf ihre eigenen Körpersignale zu achten. So begleiten Sie Ihr Kind verantwortungsvoll auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit – auch in der kalten Jahreszeit.

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Praxis Attal ist Ihr Facharzt für Kindermedizin und Jugendmedizin in den Bereichen Prävention, Allergietest, Lungenfunktionstest, Sehscreening, Warzentherapie, Impfen, RAST Test, Prick-Test, Heuschnupfen, Neurodermitis, Asthma, Bronchitis, Lungenfunktionstest, Untersuchungen in Bochum, Wattenscheid, Stiepel, Langendreer, Witten, Hattingen, Herne

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