Kinderhaut reagiert empfindlicher auf Sonne

Im Juli verbringen viele Kinder besonders viel Zeit draußen: im Freibad, im Urlaub, auf dem Spielplatz, im Garten oder beim Sport. Was für Kinder wichtig und gesund ist, kann bei starker Sonneneinstrahlung jedoch schnell zur Belastung werden. Kinderhaut ist deutlich empfindlicher als Erwachsenenhaut und kann sich noch nicht so gut selbst vor UV-Strahlung schützen. Deshalb kann ein Sonnenbrand bei Kindern schneller entstehen, als viele Eltern erwarten.
Ein Sonnenbrand ist nicht nur eine vorübergehende Hautrötung. Er zeigt, dass die Haut durch UV-Strahlung geschädigt wurde. Gerade bei Kindern sollte deshalb jede unnötige Belastung durch starke Sonne vermieden werden. Besonders gefährdet sind Schultern, Nacken, Gesicht, Ohren, Arme und Fußrücken, da diese Bereiche beim Spielen oder Baden häufig unbedeckt sind.
Auch bewölktes Wetter schützt nicht zuverlässig vor Sonnenbrand. UV-Strahlung kann trotz Wolken auf die Haut treffen. Deshalb ist Sonnenschutz nicht nur im Sommerurlaub wichtig, sondern auch im Alltag in Bochum, auf dem Weg zur Kita, beim Ausflug oder beim Spielen im Freien.

Sonnenbrand vorbeugen: Schatten, Kleidung und Sonnencreme
Der beste Schutz vor Sonnenbrand ist eine Kombination aus mehreren Maßnahmen. Kinder sollten sich besonders in der starken Mittagssonne möglichst nicht direkt in der Sonne aufhalten. Schattenplätze, Pausen im Haus oder unter einem Sonnenschirm helfen, die Haut zu entlasten. Wichtig ist außerdem sonnengerechte Kleidung: ein Sonnenhut mit Nackenschutz, luftige Kleidung, bedeckte Schultern und eine Sonnenbrille mit UV-Schutz.
Für alle unbedeckten Hautstellen sollte eine geeignete Sonnencreme für Kinder verwendet werden. Achten Sie auf einen hohen Lichtschutzfaktor, am besten mindestens LSF 30, bei sehr empfindlicher Haut oder längeren Aufenthalten am Wasser auch LSF 50. Die Sonnencreme sollte rechtzeitig vor dem Aufenthalt im Freien aufgetragen und regelmäßig erneuert werden, besonders nach dem Baden, Schwitzen oder Abtrocknen.
Bei Babys im ersten Lebensjahr gilt besondere Vorsicht. Sie sollten möglichst gar nicht direkter Sonne ausgesetzt werden. Schatten, leichte Kleidung und ein geeigneter Sonnenschutz am Kinderwagen sind hier besonders wichtig. Da Babyhaut sehr empfindlich ist, sollte der Einsatz von Sonnencreme im ersten Lebensjahr nur zurückhaltend erfolgen und bei Unsicherheit ärztlich besprochen werden.

Wann Sie mit Sonnenbrand zur Praxis Dr. Attal gehen sollten
Leichte Rötungen können häufig durch konsequentes Meiden weiterer Sonne, kühle Umschläge und hautberuhigende Pflege gelindert werden. Wichtig ist, dass das Kind ausreichend trinkt und die gereizte Haut nicht weiter belastet wird. Enge Kleidung, Reibung und erneute Sonneneinstrahlung sollten vermieden werden, bis die Haut vollständig abgeheilt ist.
Ein Kinderarztbesuch ist sinnvoll, wenn sich Blasen bilden, die Haut stark schmerzt, sich großflächig ablöst oder wenn zusätzliche Beschwerden auftreten. Dazu gehören Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, starke Müdigkeit oder Kreislaufprobleme. Auch bei Säuglingen und Kleinkindern sollte ein Sonnenbrand frühzeitig ernst genommen und im Zweifel ärztlich abgeklärt werden.

Zurück zur Newsübersicht

Leistungen

Praxis Attal ist Ihr Facharzt für Kindermedizin und Jugendmedizin in den Bereichen Prävention, Allergietest, Lungenfunktionstest, Sehscreening, Warzentherapie, Impfen, RAST Test, Prick-Test, Heuschnupfen, Neurodermitis, Asthma, Bronchitis, Lungenfunktionstest, Untersuchungen in Bochum, Wattenscheid, Stiepel, Langendreer, Witten, Hattingen, Herne

Sprechzeiten

Montag bis Freitag
08:30 – 12:00 Uhr

Mo, Di, Do
14:30 – 17:00 Uhr

Kontakt

Josephinenstr. 234a
44791 Bochum-Grumme

0234 950036

Socials

Weitere aktuelle Themen finden Sie auf unseren Social Media Kanälen.

Copyright 2026 Praxis Attal. Design und SEO von 2P&M Werbeagentur
Einstellungen gespeichert
Datenschutzeinstellungen
You are using an outdated browser. The website may not be displayed correctly. Close